Stipendien vor allem für Reiche
Die Ungleichheit an US-amerikan. Hochschulen nimmt zu
All zu gern wird bei der Diskussion um eine mögliche Einführung von allgemeinen Studiengebühren auf scheinbar positive Erfahrungen mit dem US-amerikanische Stipendiensysteme verwiesen und behauptet, dadurch würde einer sozialen Selektion vorgebeugt und ermöglicht werden, dass sich wirklich jede/r gute/r Bewerber/in den Studienplatz auch wird leisten können. Wie sehr aber diese Argumentation Mechanismen sozialer Isolation verleugnet und die alltägliche Schieflage der Möglichkeiten perpetuiert zeigt eine Studie des Education Trust. Darin wurden die Zulassungs- und Stipendiensysteme von 50 renomierten staatlichen Hochschulen der USA untersucht.
Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 4.12.06 berichtet, wächst demnach die Ungleichheit an den US-Hochschulen. Selbst an den staatlichen Universitäten haben es Angehörige von Minderheiten und Kindern armer Eltern immer schwerer. Zwischen 1995 und 2003 seien die Finanzhilfen für Studenten aus Familien mit einem Jahreseinkommen unter 20.000 Dollar um 13% gesunken. In der gleichen Zeit stiegen die Hilfen für Studierende aus einkommensstarken Familien mit mehr als 100.000 Dollar Jahreseinkommen um 406%.
Insbesondere "farbige" Studierende und Angehörige von "Minderheiten" werden zunehmend nachrangiger gefördert. In Georgia gehören beispielsweise 35% der High-School-Schüler/innen einer Minderheit an. An der University of Georgia mach sie jedoch lediglich 7% der Erstsemester aus.
All zu gern wird bei der Diskussion um eine mögliche Einführung von allgemeinen Studiengebühren auf scheinbar positive Erfahrungen mit dem US-amerikanische Stipendiensysteme verwiesen und behauptet, dadurch würde einer sozialen Selektion vorgebeugt und ermöglicht werden, dass sich wirklich jede/r gute/r Bewerber/in den Studienplatz auch wird leisten können. Wie sehr aber diese Argumentation Mechanismen sozialer Isolation verleugnet und die alltägliche Schieflage der Möglichkeiten perpetuiert zeigt eine Studie des Education Trust. Darin wurden die Zulassungs- und Stipendiensysteme von 50 renomierten staatlichen Hochschulen der USA untersucht.
Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 4.12.06 berichtet, wächst demnach die Ungleichheit an den US-Hochschulen. Selbst an den staatlichen Universitäten haben es Angehörige von Minderheiten und Kindern armer Eltern immer schwerer. Zwischen 1995 und 2003 seien die Finanzhilfen für Studenten aus Familien mit einem Jahreseinkommen unter 20.000 Dollar um 13% gesunken. In der gleichen Zeit stiegen die Hilfen für Studierende aus einkommensstarken Familien mit mehr als 100.000 Dollar Jahreseinkommen um 406%.
Insbesondere "farbige" Studierende und Angehörige von "Minderheiten" werden zunehmend nachrangiger gefördert. In Georgia gehören beispielsweise 35% der High-School-Schüler/innen einer Minderheit an. An der University of Georgia mach sie jedoch lediglich 7% der Erstsemester aus.
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