AS in Adlershof am 12.04.2011
Vegetarische Kartoffelsuppe frisch von Grill - meine Reise nach Adlershof
Der AS fing diesmal etwa 10 Minuten später an, damit auch ja genug Profs den Weg hinaus in die Ödnis finden konnten. Auf diese Weise konnte ich wenigstens erfreut feststellen, dass das Tee-Angebot in A'hof besser ist als in Mitte. Statt des widerlich parfümierten Earl Grey, mit dem ich sonst traktiert werde, gab es ganz stinknormalen Schwarztee.
Das war dann auch erstmal schon der erfreuliche Teil.
Die eigentliche Sitzung begann damit, dass Larissa Klinzing und ich gegen das Protokoll vom letzten Mal sprachen. Die Protokollierung der Diskussion zur BerlHG-Stellungnahme war auch arg seltsam. So standen Dinge als Konsens drinne, die genau andersherum in der Stellungnahme stehen. Die endgültige Version steht übrigens irgendwo als PM auf der HU-Seite, aber nicht als Anhang zum Protokoll.
Dann kam die aktuelle halbe Stunde. P verbreitete sich ewig über das Thema „Oh wie schön ist Adlershof“. In seinen Terminankündigungen erwähnte er dann allerdings auch noch einen Auftritt von Renate Künast in der nächsten Zeit, bei dem sie an der HU über Berliner Wissenschaftspolitik reden will. Leider habe ich den genauen Termin nicht mitgeschnitten und auf den einschlägigen Internetseiten steht auch noch nichts. Ich finde, das reiht sich prima in die mit Merkel vor zwei Jahren begonnene Wahlkampfhilfe-Reihe an der HU ein. Ansonsten finde ich es weniger prima.
Danach war endlich Zeit für Nachfragen. Nachgefragt haben – wie so oft – eigentlich nur Klinzing und ich. Der Reihe nach:
- Die Tagespresse verkündete es heute: der tolle neue ZVS-Ersatz scheitert voraussichtlich an Software-Problemen, so ist es zum derzeitigen Zeitpunkt wohl nicht möglich, sich für Kombi-Studiengänge zu bewerben. Das hat die HU laut P auch nicht anders erwartet, zumal erstmal an der HU eh nur ReWi und WiWi über das neue System vergeben werden sollten.
- Zur Ziegelstraße vermeldeten P, Frankie-Boy und Westerburg übereinstimmend, dass niemensch die Absicht hätte, die Sache auszusitzen, bezüglich der Kita soll „demnächst“ eine Entscheidung fallen, wer den Zuschlag kriegt.
- Nachfragen von Klinzing zu Zulassungszahlen, Zielvereinbarungen zwischen Leitung und Fakultäten bzgl. der Aufnahme von mehr Erstis wurden auf Mai verschoben, da Kämper nicht da war und Nagel ja nicht mehr VPSI ist.
- Ebenso wurde sie bei ihrer Frage zu den Vergabestatistiken fürs 'Schland-Stipendium (unter Berücksichtigung von Fragen wie Geschlecht, Fächern und Herkunft der Geförderten) auf Mai vertröstet.
Zum Haushaltsplan wurde beschlossen, erstmal nur einen Einjahresplan aufzustellen, zukünftig aber nach Möglichkeit wieder zu Doppelhaushalten zurückzukehren.
Dann plätscherte die Veranstaltung wieder mehr oder weniger unaufgeregt dahin. Die zwei Studiengänge wurden eingerichtet, die Honorarprofessorin berufen.
Bei der Nachwahl eines Mitglieds für den Charité-AS wurde es dann nochmal richtig komisch, weil P den Sprechern der Profenlisten darlegte, dass sie gefälligst mal Mitglieder berufen sollten, es wäre ihm peinlich, wenn die HU das nicht hinbekäme. Daraufhin kam die große Runde der Selbstkritik und des Betreten-auf-die-Füße-Schauens bei der (fensterlosen) Fensterfront, während Heger es sich nicht verkneifen konnte, nochmal allen zu erklären, dass seine Liste ja schon längst soweit wäre, aber die Sprecher der zwei anderen Listen hätten auf seine wiederholten Mails ja nicht geantwortet und er hätte keinen Alleingang machen wollen. Im Zweifelsfall sei er gerne bereit, sich in dieses illustre Gremium wählen zu lassen.
Dann war der AS auch schon wieder rum und ich durfte wieder zurück in die Stadt.
Falls Ihr Euch fragt, wass die Kartoffelsuppe im Titel mit dem AS zu tun hat; diesen großartigen Eintrag sah ich auf dem Weg zum Bahnhof an der Tagesgerichte-Tafel der Essstation vorm Schrödinger-Zentrum und fand sie so großartig, dass ich sie als Zitat des Tages irgendwie verwenden musste...
Der AS fing diesmal etwa 10 Minuten später an, damit auch ja genug Profs den Weg hinaus in die Ödnis finden konnten. Auf diese Weise konnte ich wenigstens erfreut feststellen, dass das Tee-Angebot in A'hof besser ist als in Mitte. Statt des widerlich parfümierten Earl Grey, mit dem ich sonst traktiert werde, gab es ganz stinknormalen Schwarztee.
Das war dann auch erstmal schon der erfreuliche Teil.
Die eigentliche Sitzung begann damit, dass Larissa Klinzing und ich gegen das Protokoll vom letzten Mal sprachen. Die Protokollierung der Diskussion zur BerlHG-Stellungnahme war auch arg seltsam. So standen Dinge als Konsens drinne, die genau andersherum in der Stellungnahme stehen. Die endgültige Version steht übrigens irgendwo als PM auf der HU-Seite, aber nicht als Anhang zum Protokoll.
Dann kam die aktuelle halbe Stunde. P verbreitete sich ewig über das Thema „Oh wie schön ist Adlershof“. In seinen Terminankündigungen erwähnte er dann allerdings auch noch einen Auftritt von Renate Künast in der nächsten Zeit, bei dem sie an der HU über Berliner Wissenschaftspolitik reden will. Leider habe ich den genauen Termin nicht mitgeschnitten und auf den einschlägigen Internetseiten steht auch noch nichts. Ich finde, das reiht sich prima in die mit Merkel vor zwei Jahren begonnene Wahlkampfhilfe-Reihe an der HU ein. Ansonsten finde ich es weniger prima.
Danach war endlich Zeit für Nachfragen. Nachgefragt haben – wie so oft – eigentlich nur Klinzing und ich. Der Reihe nach:
- Die Tagespresse verkündete es heute: der tolle neue ZVS-Ersatz scheitert voraussichtlich an Software-Problemen, so ist es zum derzeitigen Zeitpunkt wohl nicht möglich, sich für Kombi-Studiengänge zu bewerben. Das hat die HU laut P auch nicht anders erwartet, zumal erstmal an der HU eh nur ReWi und WiWi über das neue System vergeben werden sollten.
- Zur Ziegelstraße vermeldeten P, Frankie-Boy und Westerburg übereinstimmend, dass niemensch die Absicht hätte, die Sache auszusitzen, bezüglich der Kita soll „demnächst“ eine Entscheidung fallen, wer den Zuschlag kriegt.
- Nachfragen von Klinzing zu Zulassungszahlen, Zielvereinbarungen zwischen Leitung und Fakultäten bzgl. der Aufnahme von mehr Erstis wurden auf Mai verschoben, da Kämper nicht da war und Nagel ja nicht mehr VPSI ist.
- Ebenso wurde sie bei ihrer Frage zu den Vergabestatistiken fürs 'Schland-Stipendium (unter Berücksichtigung von Fragen wie Geschlecht, Fächern und Herkunft der Geförderten) auf Mai vertröstet.
Zum Haushaltsplan wurde beschlossen, erstmal nur einen Einjahresplan aufzustellen, zukünftig aber nach Möglichkeit wieder zu Doppelhaushalten zurückzukehren.
Dann plätscherte die Veranstaltung wieder mehr oder weniger unaufgeregt dahin. Die zwei Studiengänge wurden eingerichtet, die Honorarprofessorin berufen.
Bei der Nachwahl eines Mitglieds für den Charité-AS wurde es dann nochmal richtig komisch, weil P den Sprechern der Profenlisten darlegte, dass sie gefälligst mal Mitglieder berufen sollten, es wäre ihm peinlich, wenn die HU das nicht hinbekäme. Daraufhin kam die große Runde der Selbstkritik und des Betreten-auf-die-Füße-Schauens bei der (fensterlosen) Fensterfront, während Heger es sich nicht verkneifen konnte, nochmal allen zu erklären, dass seine Liste ja schon längst soweit wäre, aber die Sprecher der zwei anderen Listen hätten auf seine wiederholten Mails ja nicht geantwortet und er hätte keinen Alleingang machen wollen. Im Zweifelsfall sei er gerne bereit, sich in dieses illustre Gremium wählen zu lassen.
Dann war der AS auch schon wieder rum und ich durfte wieder zurück in die Stadt.
Falls Ihr Euch fragt, wass die Kartoffelsuppe im Titel mit dem AS zu tun hat; diesen großartigen Eintrag sah ich auf dem Weg zum Bahnhof an der Tagesgerichte-Tafel der Essstation vorm Schrödinger-Zentrum und fand sie so großartig, dass ich sie als Zitat des Tages irgendwie verwenden musste...
Labels: AS
0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home